Teilnehmer-Feedback

Stimmen von Teilnehmern des „Cirque Intense 1.0“, d.h. unseres ersten Schuljahres von Herbt 2018 bis Sommer 2019:

 

Julia:

Für mich war die Vielfältigkeit des Jahres eines der besten Dinge. Wir hatten die Möglichkeit in alle Arten der Bühnenkunst herein zu schnuppern. Alles von Akrobatik, Tanz, Theater über Jonglage bis hin zur Musik. Zusätzlich konnten wir auch viel mitplanen und organisieren. Man ist aber nicht nur mit den Dingen vor der Kulisse, sondern auch mit vielem dahinter beschäftigt. Man lernt wie viele andere Dinge auch noch dazu gehören und wie wichtig es ist, gut zusammen zu arbeiten.

Ich nehme also sehr viele verschiedene Dinge aus diesem Jahr mit. Nicht nur die technischen Tricks aus dem Zirkus, sondern auch organisatorische Sachen, denn wir haben nicht nur trainiert sondern unter anderem auch unser Zirkus Zelt aufgebaut, Kinder unterrichtet, eine Tournee organisiert und die dazu gehörende Werbung gemacht.

Das tägliche Training bei Robert ist sehr vielfältig und abwechslungsreich, dazu kommen noch die ganzen Workshops, welche von anderen professionellen Trainer*innen aus aller Welt geleitet werden. Die Workshops und der Unterricht bei anderen Trainer*innen bietet zusätzlichen Austausch. Einerseits mit den externen Teilnehmer*innen anderseits mit den Trainer*innen von denen man verschiedene Einblicke in das Zirkus Leben sowie auch neue Trainings Methoden bekommt.

Als Teilnehmer*innen haben wir jeden Tag zusammen trainiert und uns langsam immer besser kennen gelernt. Jetzt, schon fast am Ende dieses Jahres angelangt, sind wir mit unserem Stück, welches wir selber entwickelt haben, auf Tourneé. Jede Aufführung bringt neue Dinge mit sich, wir können uns auf der Bühne immer besser verstehen, wenn etwas schief läuft können wir zusammen improvisieren, je mehr Publikum da ist desto besser fühlt man sich und all das haben wir in diesem Jahr gelernt. Ich bin sehr glücklich, dass ich bei Cirque Intense dabei sein konnte und stolz darauf was wir zusammen geschafft haben. Danke!“

 

Salomé:

„Rückblickend auf mein Jahr «Cirque Intense» finde ich das Wort «Intense» ziemlich passend für diese Zeit. Es war ein unglaublich intensives Jahr, mit vielen neuen Eindrücken, Erfahrungen, Erlebnissen und Begegnungen. Vor allem in der Vielseitigkeit dieses Projekts konnte ich immer wieder Neues lernen und neue Wege entdecken. Der breit gefächerte Stundenplan gab mir die Möglichkeit, viel auszuprobieren und eine gute Grundlage zu erarbeiten. Doch auch die Erfahrungen ausserhalb des Trainings empfinde ich als extrem wichtig. Sie haben mir gezeigt, was es bedeutet ein Zelt auf- und wieder abzubauen, einen über 1 m langen Nagel einzuschlagen, eine Kindergruppe zu leiten, eine Tournee zu organisieren, ein Stück zu erarbeiten, auf der Bühne zu stehen. Dies alles hat mir einen realistischen Einblick in die Artistenwelt gegeben, mit all den Freuden und Aufregungen, aber auch Herausforderungen und Schwierigkeiten.  Es hat sich für mich in diesem Jahr eine neue Tür geöffnet, mit einem neuen möglichen Weg. Ich konnte meine Freude für Zirkus und Theater entdecken, die Achtsamkeit und Sorgfalt, welche hinter der künstlerischen Arbeit steckt, die besondere Art und Weise, wie man durch diese Kunstform mit anderen Menschen in Kontakt treten kann.  So habe ich gemerkt, dass ich in diesem Bereich weitermachen will, und ich freue mich darauf, den eingeschlagenen Weg an der Dimitrischule weiterzugehen.“

 

Ben-Adrian:

„Das tägliche Training eröffnete mir eine neue und vertiefte Herangehensweise, in allem was zu modernem Zirkus gehört. Durchhaltevermögen wurde belohnt durch nachhaltige Fortschritte in allen Bereichen des Trainings. Mir gefällt die systematische Herangehensweise an ein Kunststück. Es werden viele Vorübungen ins Warmup eingebaut. So hatte man die Möglichkeit selbstständig zu üben, da man weiß worauf zu achten ist. Die Bandbreite der verschiedenen Fächer wie Musik, Theater- und Tanzunterricht sowie die Workshops gaben mir wichtige Anstöße, die ich unbedingt weiter verfolgen will. Die Impros im Theaterunterricht waren oft sehr fordernd für mich aber ich merke langsam, wie es schon besser geht als zu Anfang. Durch das Einrichten von Beleuchtung und Bühnenbild bei Aufführungen, lernte ich mit Veranstaltungstechnik umzugehen, was ich auch spannend fand, da es viel zum Gelingen der Show beiträgt.

Alles in Allem ließ „Cirque Intense“ mich über den Tellerrand von Zirkus im Allgemeinen blicken, auch in viele andere Bereiche die zu Zirkus gehören. Es zeigte mir wie vielseitig und breit gefächert zeitgenössischer Zirkus ist. Es war genau das, was ich mir von dem (in meinem Falle halben) Jahr erhofft hatte.“